Was verstehen wir unter Produktdaten?

Digitaler Drilling — Daten, die den Unterschied machen.

Stufe 1 — Basisdaten Einkauf & Lager

Zweck: Nachhaltige Kosteneinsparung durch transparente, standardisierte Stammdaten für Artikelidentifikation, Beschaffung und Lagerhaltung. So werden nur benötigte Werkzeuge bestellt, Lagerflächen reduziert und teure Über‑ oder Fehlbestände vermieden.

Essenzielle Produktdaten:

  • Eindeutige ID / Artikelnummer
  • Kurzbeschreibung, Hersteller, Lieferanten
  • Gewicht, Verpackungsmaße, Grundmaße (Länge, Durchmesser, ...)

Nutzen

  • Schnellere und fehlerfreie Werkzeugbeschaffung
  • Korrekte Bestandsführung
  • Reduzierter Suchaufwand im Lager
  • Weniger Rückfragen zwischen Einkauf, Lager und Produktion
  • Grundlage für Automatisierung (Bestellvorschläge, Scannerprozesse)

Stufe 2 — Advanced Zusammenbau & 2D‑Daten

Zweck: Bereitstellung aller montagerelevanten Produktdaten sowie normkonformer Trennstellencodes, damit Mitarbeitende in der Werkzeugvorbereitung Werkzeuge physisch korrekt zusammenbauen können und gleichzeitig ein virtueller Zusammenbau auf 2D Eben möglich ist.

Advanced Produktdaten:

  • 2D DXF‑Zeichnungen nach der Norm ISO 13399
  • Trennstellencodes für den Zusammenbau
  • Stückliste mit Positionsnummern
  • Auflistung aller Komponenten (Aufnahme, Spannzange usw. zur physischen Montage)

Nutzen:

  • Sichere virtuelle 2D Zusammenbau
  • Fehlerreduktion beim physischen Zusammenbau
  • Standardisierte Abläufe sowie Einheitliche Stücklisten beschleunigen die Montage

Stufe 3 — CAM Ready 3D‑Modelle & CAM‑Parameter

Zweck: Bereitstellung vollständiger 3D‑Modelle, CAM‑Parameter damit NC‑Programmierung, Simulation und digitale Zwillinge automatisiert, sicher und effizient erzeugt werden können für die Digitale Fertigung.

CAM Ready:

  • CAM fähiges Volumen 3D STEP‑Modell (DIN4003 / ISO 13399)
  • Vollständige CAM Parameter für eine Effiziente Nutzung des Werkzeuges
  • Alle Informationen aus Stufe 1 und 2 zur vollständigen Abbildung des digitalen Drillings

Dadurch lassen sich alle CAM‑Systeme optimal versorgen: einige arbeiten ausschließlich mit 3D‑Modellen, andere benötigen 2D‑Zeichnungen oder die vollständigen Daten aus Stufe 1–3, sodass Simulationen, Kollisionsprüfungen und Programme erstellt werden können.

Nutzen:

  • Effiziente CAM‑Programmierung
  • Maximale Werkzeugperformance
  • Digitale Verifikation vor Produktion
  • Stillstands‑ und Kostenreduktion